Bücher, die uns beschäftigen

Wir lesen viel. 🙂

Zusammen lesen wir gerade eine Biografie von Gandhi, die eigentlich schon Zeit meines Lebens im väterlichen Bücherregal steht. Ich weiß gar nicht viel von diesem Menschen, nur dass ich ihn mag und seine Werte mir gefallen. Mit diesem Buch aber wird sein Weg und vor allem seine Entwicklung wird er sehr nahbar und normal und er wird für mich zu einem Vorbild. Er trug Werte in die Welt, die auch ich trage, mit denen ich erzogen bin. Der Schutz der Unterdrückten, die Gewaltfreiheit und die unbedingte Wahrheit und Gerechtigkeit imponieren mir.

Dort hinein spielen zwei Bücher: Jaffa Road und Kollektives Trauma heilen. Jaffa Road erzählt Geschichten von Palästinensern und Israelis und wie sich die erlebten Traumata wiederholen. Kollektives Trauma heilen ist ein erprobter Ansatz von Thomas Hübl kollektive Traumata (wie sie überall auf der Welt passiert sind) zu integrieren.

Unsere Welt steht am Scheidepunkt. Alles was uns abhält unser höchstes Potential (wie Gandhi) es auch gelebt hat sind unsere kollektiven Traumata, laut Hübl. Und ich komme immer wieder auf dasselbe: unsere Schatten und nicht integrierten, ins Unbewusste abgeschobenen Teile in uns behindern uns in unseren Beziehungen mit uns, anderen und der Welt/der Natur.

Ich hatte einen Gedanken: Was, wenn einfach alles so weitergeht? Wenn wir einfach weitermachen und nichts ändert sich hin zu einer lebensförderlichen Welt? Der G7 Gipfel feiert sich mit einer Flugshow (!) während die Polarstern von ihrer Expedition mit Erkenntnissen zurück kommt, die deutlich machen, dass es wichtig ist, jetzt zu handeln! Ich hatte plötzlich das Gefühl von Hoffnungslosigkeit.

Gleichzeitig lese ich ein Buch von Wolfgang Hohlbein, ein 940 Seiten Wälzer „Die Tochter der Himmelsscheibe“. In diesem Buch kommen eine Mutter mit ihrer Tochter aus einer Welt, die schon weiter ist als das Dorf, welches sie aufnimmt. Sie haben viel Wissen und bringen dem in der Bronzezeit lebenden Menschen höhere Ernteerträge, heilen Wunden und geben viele Hilfen. Sie kommen zwischen Machtstreitigkeiten und laufen Spießruten und werden immer attackiert, gedemütigt und das Leben wird ihnen schwer gemacht. Sie werden als Hexen beschimpft und am Ende trachtet man ihnen nach dem Leben. Das Mädchen ist in der Pubertät aber auch in ihrem Wesen sehr mutig, trotzig und widerspricht die ganze Zeit. Sie kämpft bis zum Schluss. Sie gibt nicht auf. Selbst als es keine Hoffnung mehr gibt, kämpft sie.

Das gilt auch für mich. Ich stehe für diese Werte und werde immer für das Leben kämpfen. Aus meiner Hoffnungslosigkeit wurde Kraft. Auch wenn es keine Hoffnung gibt, will ich mich im Spiegel ansehen können und mein Leben so gut ich kann so gestalten, dass es Gesundheit und Leben fördert. Und wenn das Thema Schatten und (kollektive) Trauma weiterhin mein Thema sein soll, dann werde ich diesen Weg weiter gehen und danke für alle Unterstützung. Auch und vor allem eure.

Das war sehr wertvoll für mich und das Zusammenspiel der Bücher fand ich schon ziemlich magisch.

Glaskogen

Jetzt sind wir im wunderschönen Glaskogen Naturreservat. Naturliebhabern können wir das wärmstens empfehlen. Es gibt neben zahlreichen kleinen, zwei größere Seen und viele Rastplätze zum Übernachten. Wenn man sich die Glaskogen Karte holt, kann man Toiletten, Shelter und Feuerplätze nutzen. Wir haben uns in dem wunderschönen Campingplatz in Lenungshammar niedergelassen. Der australische Betreiber ist urlieb und das Gelände weitläufig, im Wald und am See. Wir machen hier kleinere Wanderungen, am Regentag (der erste seit 2 Wochen!) fahren wir einfach durch das Gelände.

Die Sonnenuntergänge mit dem meist glatten Wasser sind ewig lang und wunderschön. Die Wolken bilden ein spektakuläres Schauspiel und die vielen Wasservögel brüten und sind sehr aktiv.

Steffi hat wohl eine Blasenentzündung, die wir mit Brennnessel, Birkenblätter und Löwenzahn bearbeiten. Das heißt auf jeden eher Ruhe und am Ort bleiben. Außerdem ist am Donnerstag und Freitag Steffis Weiterbildung angesagt.

Naturbeobachtungen

Auf einer Insel der Kanutour hatten wir ein Schauspiel besonderer Art: ein Merlinpärchen brütete im Baum. Als ich die Insel inspizierte bemerkte ich das Männchen. An der Feuerstelle war ein Tatort und der Rest von dem erbeuteten Vogel steckte in einer Lücke der Bank…

Das Männchen flog den ganzen Abend im Bogen um die Insel und brachte Beute nach Hause… hoffentlich. Mit dem Weibchen „sang“ er zusammen im Nest. Sie rufen beide sowas wie kikikiki aber das Weibchen ist etwas tiefer. Ich habe den ganzen Abend meinen Kopf aus dem Zelt gesteckt, es war so aufregend.

Am nächsten Morgen war der kleine erbeutete Vogel weg…

Auf dem See und am Ufer sind wir immer eher leise und vorsichtig. Hier ist überall Brutzeit und kleine Minis sind in jeder Ecke versteckt. Eine Entenmama hat ihre Jungen im Trupp weggeschickt und ist dann wie ein Pfeil aus ihrem Versteck geschossen um mich abzulenken.

Einen Seeadler (vermutlich) durften wir auch sehen! Er flog mit seinen großen braunen Schwingen und dem weißen Band am Schwanz vor uns über den See. Dann kam ein kleinerer Vogel. Keine Ahnung wer da so mutig war, aber er war viel kleiner, und attackierte den Großen. Der hat dann auch wirklich gleich das Weite gesucht zu unserem Unmut.

Drei Minirotkehlchen haben wir im Gras hocken sehen, die noch nicht fliegen konnten. Die waren soooo süß uuuund flauschiiiiich.

Steffi findet die ganze Zeit Schlangen: Häute, Tote, Lebendige. Gestern durfte ich eine finden, die sich auf dem Weg ihrer Verdauung hingab.

Die großen Holzeinschlaggebiete sind für uns immer wieder gruselig und gewöhnungsbedürftig, aber es ist ein ausgeklügeltes System, welches nachhaltig funktioniert.

Geburtstag und Kanutour

Meinen Geburtstag haben wir ganz chillig verbracht auf dem niedlichen Campingplatz an der Kirche. Ich hatte Luftballons und Kuchen mit Kerze und Geschenkeeee 🙂 Das war toll. Danke für all eure Glückwünsche und an mich Denken.

Im Hotel Tylösand bei Leif´s Pizza haben wir die beste Pizza ever gegessen, Cider getrunken und die wärmende Sonne gespürt. Richtig gutes Zeug. 🙂

Die Westküste ist insgesamt trotz Nebensaison ziemlich voll gewesen, vorallem voller Camper. Die Schären nördlich von Göteborg sind aber sehr sehenswert.

Die Fähren sind hier wohl staatlich und kosten nichts… oder wir bekommen die Rechnung irgendwann 🙂

Auf einem Zeltplatz hatten wir abendliche Beschallung von einem Pärchen, die sich mit ihrer Box mitten auf den Steg gesetzt haben. Ich musste laut werden… 😉

Drüben auf dem Campingplatz haben sie dann tatsächlich noch die halbe Nacht weiter gefeiert. *Kopfschüttel

Wir haben uns dann aufgemacht ins Landesinnere und haben beim Kroppefjäll Halt gemacht. Ein wirklich schönes Naturschutzgebiet am See. Bei unserer Wanderung haben wir dann das erste Mal richtig Bekanntschaft mit den Mücken gemacht. Sie waren überall und in Massen. Unser Schritt wurde immer schneller. Oben war die Aussicht ganz wundertoll über den See. Wir haben einen Feuerplatz gefunden und Mittag gemacht. Da haben sich 6 Schwed*innen einfach zum Grillen getroffen und ein anderes Pärchen fuhr raus zum Paddeln. Schöne Kultur!

Auf nach Arvika

Unser Plan ist nach Arvika zu fahren und die Kanutour zu machen auf der wir uns kennengelernt haben. Romaaaaantisch… oder so. 🙂 unterwegs machen wir kurz Halt in Stömne wo ich gearbeitet habe.

Beim Kanuverleih in Arvika am Ingestrand bekommen wir ein Boot, Zubehör und werden zur Einstiegsstelle gefahren. Ein neues Abenteuer.

Wir hatten super schönes Wetter und die erste Strecke bis zu unserer Übernachtungsinsel war echt schön auf dem Värmeln.

Am zweiten Tag hatten wir schon mehr Wellen. Der Wind wehte von vorn (!) und wir hatten mächtig zu Paddeln. „Warum mache ich das nochmal?“

Wir sind bis runter nach Värmskog gepaddelt, wo es den Teller voll mit Krabben gibt. Absolute Empfehlung!

Nach einer ausgiebigen Pause mit Krabbenbrötchen, Köttbullerbrötchen und dem typischen schwedischen Kaffee uuuund Eis haben wir unsere müden und faulen Knochen noch einmal ins Boot gebracht und eine niedliche Insel zum Übernachten gefunden.

Alles ausladen, Boot umdrehen, Baden, Zelt aufbauen, Kocher rausholen und die Essenstonne durchsuchen. Was gibt es heute leckeres? Wir kümmern uns nur um das, was wir wirklich brauchen: einen schönen (!) Platz zum Schlafen, Essen und auf den See schauen. Damit haben wir genug zu tun. Und da es bis halb zwölf hell ist, brauchen wir kein Licht und keine Eile. auch nachts, wenn die Sonne schon weg ist, herrscht ein seltsames Zwielicht, es ist nie dunkel.

Am Morgen ist der See glatt wie ein Spiegel. Es fühlt sich an als würden wir durch Teer fahren. Das Wasser ist hier überall dunkel und braun. Und ohne Wind fühlt es sich an als ob wir nicht vorwärts kommen. Das täuscht aber, Gott sei Dank. 🙂

Dann kommt eine lange Portage in den großen Glafsfjorden und wir fahren an den uns sehr bekannten Campingspot gegenüber von Stömne.

Leider haben wir am nächsten Morgen wieder Wind. Erst machen wir noch Pläne mit der Regenjacke als Segel, weil der Wind dort an der Stelle von hinten kommt. Auf dem Wasser war es aber eher Seitenwind und wir mussten mächtig Paddeln und gegensteuern. Es war anstrengend und ziemlich wackelig. Ich bin leider auch ein richtiger Schisser geworden und bin sehr angespannt. Der See öffnet sich und es wird noch mehr. Ich will an den Rand. Wir landen an einem kleinen Privatstrand und wollen warten bis der Wind sich legt. Das ist hier normal, das Wetter ändert sich ständig. Am besten kann man morgens und abends Paddeln. Also hoffen wir. Der Wind wird stärker und jetzt sind richtige Wellen auf dem See – nichts für Anfänger.

Lassen wir uns heute schon abholen?

Nachmittags rufen wir im Kanucenter an wie verabredet und sie können uns tatsächlich heute schon abholen. So beschließen wir eine Nacht früher aufzuhören. Immer wieder auf den See blickend sind wir froh über unseren Abbruch. Es sollte nicht aufhören an diesem Tag und noch stärker werden.

Und wir sollten einen herrlichen Abend verbringen mit dem französischen Pärchen, welches im Kanucenter arbeitet. Sie wohnen in einem urgemütlichen schwedischen Häuschen und wir haben zusammen Köttbuller und Ofenkartoffeln gegessen. Es war so schön sich zu unterhalten, wir hatten tiefe Gespräche und viel Spaß. Das ist das Reisegefühl.

Die Nacht war spannend! :/

Wir haben unweit von deren Haus einen Spot am See empfohlen bekommen. Schon beim Ankommen war es einfach komisch. Aber es war schon spät und es sah nach Regen aus. Beim Aufbauen kam dann noch ein Auto, das dort wohl einfach nur umlenkte.

Der Wind pfiff durch die Bäume, es gab keinen einzigen Vogel in der Nähe, der etwas sagte und das später eintretende Zwielicht machte die Stimmung komplett. Ich habe kein Auge zugemacht.

Nachts um ein Uhr haben wir dann beschlossen zu fahren.

Im Zwielicht fahren wir also 30 Minuten über Schotterstraßen zurück zum Ingestrand. Gesehen haben wir aber nur zwei Katzenaugen. In der Situation war ich ausnahmsweise nicht scharf auf eine Tierbegegnung…

der Anfang

Überfahrt

Das Meer. Lange haben wir uns nicht gesehen. Lange ist es her, dass sich meine Seele an dir laben konnte und mein Geist mit dir hinausschwimmen in die große, weite Freiheit.

Ankunft in Rostock, planmäßig. Mittag am Strand und dann einchecken. Ein Abenteuer.

Endlose Betonplätze, Gewerbegebiete und Logistikbereiche. Wir stellen uns in unsere Reihe, um aufs Schiff zu kommen. Eine von 15 Stück, nur unsere besteht aus PKW, die daneben ist für etwas größere Transporter, der Rest LKW. Die Fähre ist riesig, aber… es fährt sogar ein ZUG hinein um die LKW Anhänger ins Schiff zu bringen. Ich musste wirklich nachsehen, dass er nicht hinten wieder rauskam. Es müssen um die 100 LKW/Anhänger auf diesem Schiff gewesen sein. Eine Logistik vom feinsten. Ich war schwer beeindruckt und konnte mir nicht vorstellen, wie schwer so ein Schiff am Ende sein muss und wieso das nicht untergeht mit nur einem Plopp.

Es ist wahnsinn wie viele Güter und Massen wir täglich so hin und her schippern, fahren, wälzen. Meine Gebete gingen zu unserem und allen Schiffen auf der Welt, dass sie gut am Ziel ankommen und nichts, aber auch gar nichts von dem Zeug in irgendeinem Meer landen muss.

Die Überfahrt war seeehr ruhig, das Meer war glatt und bis zum Horizont wunderschön. Ein Platz am Fenster ganz vorn. Es sind ziemlich viele große Schiffe dort unterwegs.

Um 9 Uhr kommen wir in Trelleborg an und betreten schwedischen Boden. Endlich. Wir sind wirklich da. Die letzte Kontrolle überstehen wir auch und dann kann es losgehen….

… die erste Suche nach dem Schlafplatz.

Camping, Wohnwagen, Übernachten… verboten! Diese Schilder begleiten uns die nächsten 2 Stunden. Wir finden nichts, wo wir stehen können. Langsam sind wir sehr müde und es ist dunkel. Wir fahren doch noch bis zur Halbinsel lings von Trelleborg weiter, da soll ein Campingplatz sein. Das Handy treibt uns nochmal in die Irre mit einem angeblichen Campingspot und dann hat der Campingplatz natürlich schon zu.

Wir stellen uns verbotenerweise auf den Parkplatz davor, wir wissen jetzt nicht mehr weiter und sind nicht mehr fahr- und suchtauglich. Nachts um 4 Uhr weckt uns die Blase, ein herrlicher Sonnenaufgang.

Um 7 kommt ein Auto, der Baggerfahrer. Er steigt in seinen Bagger und wir aus dem Bett.

Wir waren dann das erste Mal früh um 7 auf einem Spaziergang zum Meer. Viel zu früh. Aber sehr empfehlenswert! Ein Säbelschnäblerpaar verteidigte seine Brut vor einer Dohle. Das Meer am Morgen und Kacken mit Aussicht.

Die Bäckerei

Die erste Bäckerei. Kaffee. Einen Muffin und ein Kardamomgebäck. Endlich ist unsere Welt in Ordnung.

Damit stellen wir uns an einen Parkplatz, den wir von unserer gestrigen Suche kennen und genießen. Wir haben Glück, die Hebebrücke lässt ein Schiff durch. Ein gewaltiges Spektakel. Und wieder wird mir bewusst, was wir Menschen alles so bewegen und heben und bauen können.

Dann fahren wir gen Norden. Wir wollen zu den Schären bei Göteborg und haben auf dem Weg eine Wanderung angepeilt.

Dort angekommen gibt es mitten im Wald Mittagessen, im Endmoränengebiet zwischen hohen Hügeln mit dicken Steinen. Ein Schlangenskelett begegnet uns.

Bei der Wanderung entdecken wir den besten Übernachtungsparkplatz direkt am Meer, mit Trinkwasser, Toilette, Sandstrand, Wind um den Ohren und viel Platz zum Parken. Wir sind hocherfreut. Und es gibt kein Schild!

Wir dehnen unsere Wanderung aus, genießen das Meer, die riesigen Steine und die vielen bunten Blüten.

Dann fahren wir zu unserem Schlafplatz, voller Vorfreude biegen wir um die Ecke und…

… da steht es. Das Verbotsschild. Wir sind so wahnsinnig enttäuscht und genervt.

Wahrscheinlich ist hier in der Ecke richtig viel Wohnwagenbetrieb und das freie Übernachten ist überall verboten, ausdrücklich.

Wir machen uns wieder auf die Suche. Eine Absage nach der anderen. Die Campingplätze sind Massenveranstaltungen, in Reih und Glied stehen die großen Wägen und haben noch nicht mal eine Aussicht.

Am Ende, Fügung. Wir sind auf einem winzigen Campingplatz mit herrlicher Aussicht. Dann sind wir schon am zweiten Tag wieder dran mit Duschen! Und jetzt heißt es: Sonnenuntergang genießen.

Corona Sabbat

Das größte Learning bis hier her war: immer flexibel bleiben!

All unsere Pläne haben sich verändert. Kein Alpe-Adria-Trail, dafür ein Wasserschaden und eine neue Küche. Keine große Reise, dafür 4 Wochen im Rückenzentrum. Keine Freunde-besuchen-Tour, dafür Zeit daheim und in unserem Wald. Kein Rumfahren, dafür viel Selbstreflexion und Zeit zum Lernen und Lesen.

Jetzt, 2 Monate vor Ende des Sabbats, schaffen wir es hoffentlich noch für 7 Wochen nach Schweden. Am 1. Juni geht die Fähre und weil es Nachfragen gab, machen wir doch wieder den blog auf und ihr wisst, wie es uns geht.

Plan so far:

  • Kanuwoche im Glaskogen
  • Höga Kusten-leden
  • evtl. ein Stück vom südlichen Kungsleden
  • Ludvika, einen Freund besuchen
  • Dalarna
  • Stockholm
  • etwas Westküste
  • etwas Ostküste

Wenn alles ganz verrückt läuft, fahren wir vielleicht noch weiter in den Norden… und wenn es so richtig krass verrückt läuft, ist noch Norwegen drin. Aber die ham zu!

Wir werden sehen. Wir freuen uns auch von euch zu lesen und zu wissen, dass wir das hier nicht nur für die unendlichen Weiten des Internets schreiben 😉 und wie es euch geht ist auch gut zu wissen.

Wir sind auf jeden Fall erstmal so viel wie möglich offline und draußen.

Sabbatjahr 2020/2021 – Überlegungen

Das zweite Sabbatjahr steht an: Juli/August 2020 bis Juli 2021!

Seit Monaten schon sammeln wir, überlegen, lassen uns inspirieren und spinnen, was wir machen wollen, wohin wir reisen und wozu uns dieses Jahr denn dienen soll.

Steffi hat wieder ein Sabbatjahr beantragt und spart 3 Jahre an, so dass sie im Sabbatjahr jeden Monat trotzdem Geld bekommt. Voller Dankbarkeit sind wir, dass dies in ihrem Lehrerinnenjob möglich ist.

Ich habe meinen Vertrag nur bis Ende Juli 2020 verlängern lassen und bin dann wieder nur Freiberuflerin. Die Krankenversicherung kostet jetzt weniger, aber trotzdem 190€ im Monat. Die Überlegung ist mich abzumelden und dann nur eine Anwartschaft und Auslandskrankenversicherung zu nehmen.

Die große Herausforderung ist für mich die Balance zu finden zwischen viel Zeit und wenig Geld und Freiheit…

Was sich auch als langwierig und gar nicht so einfach herausstellt diesmal ist die Wahl der Reiseziele und was wir sonst so machen wollen in der langen Zeit. Die Welt ist groß und voller schöner Dinge und Landschaften. Wir wollen auf jeden Fall wieder viel per pedes unterwegs sein, viel Landschaft und Natur sehen und fühlen.

Die Ideenliste:

  • Schottland
  • Irland
  • Schweden
  • Norwegen
  • Finnland
  • Mittelamerika, vor allem Costa Rica und Mexico
  • Alaska
  • Kanada
  • Alpenüberquerung

Was wollen wir eigentlich in dieser Zeit? Worum geht es oder worum soll es gehen?

Das ist eine nicht so einfach zu beantwortende Frage.

Reisen! Auf jeden Fall die Welt sehen und Natur. Vielleicht auch mehr in eine Kultur eintauchen? Oder tief in eine Landschaft eintauchen? Ein Praktikum machen? Hat nicht geklappt… Wälder aufforsten? Einen Monat in einer Berghütte einfach nichts tun, nur sein und genießen. Abenteuer oder eher Ruhe? Eine Mischung soll es sein.

Das Thema Fliegen beschäftigt uns sehr. Wir möchten vermeiden zu fliegen und wir recherchieren Alternativen: Segeln, Frachtschiffe und Landwege.

Die Recherche ist aufwendig und am Ende stehen jedes Mal hohe Summen für jedes einzelne Transportmittel. Und ein Frachtschiff erscheint mir wirklich nicht gerade besser für unsere schöne Natur zu sein…

Die Reiseanbieter denen wir vertrauen sind vor allem Dragoman, Intrepid, Rucksack Reisen und Wikinger Reisen. Dort lassen wir uns immer wieder inspirieren. Der größte Traum ist wohl die Tour von Anchorage nach Panama – die Panamerikana entlang.

In Schweden und Norwegen wollen wir auf jeden Fall mit unserem Caddy fahren, der hat unser eigenes Bett, wir sind flexibel und es erscheint uns als kostengünstigstes Mittel von Wanderstrecke zu Wanderstrecke zu kommen. Aber das kommt erst 2021.

Für dieses Jahr wollen wir im August in die Alpen – der Alpe-Adria-Trail hat es uns angetan: 650km in 34 Etappen! Das reizt uns dann doch das erste Mal so richtig bei den ganzen vielen Ideen, die wir haben.

Eine lange Reise zur anderen Seite der Welt

Nach unserem Trip nach Südamerika hatte ich ja das Fliegen satt. Nicht das eigentliche Fliegen, eher die Flugzeugwechsel. Flughäfen sind ja zum Abgewöhnen. Das war diesmal ganz anders… 29 Stunden sind dennoch echt lang. Naja Filme und etwas schlafen und mit Nachbarinnen schwatzend haben wir es rumgebracht und sind nun in Neuseeland angekommen.

Von Sydney nach Auckland flogen wir mit Air New Zealand und die Einweisung mit Gurt und Schwimmweste und Sauerstoff wurde da gerappt! Und die Spieler von den All Blacks (die Rugby Mannschaft – Weltmeister dieses Jahr mal wieder, verdient) haben im Men in Black Stil das Ganze eingeleitet. Die Stewards waren total lieb und in typisch Neuseeländischer Art super sympathisch.

Etwas weg von Auckland haben wir bei einer Tante Unterschlupf – großes Haus, riesen Terrasse und Blick auf die Bucht. Alles ist voller zwitschernder Vögel und eine brütende Gans gibt es auch im Garten – plötzlich ist es Frühling.

Der Jetlag ist nicht ganz so schlimm wie erwartet, aber fertig sind wir dennoch ganz schön.

Von der Tante können wir uns ein Auto leihen, welches in der Garage rumsteht und eher selten benutzt wird. Ich glaube, ich habe ein uraltes, staubiges Auto erwartet, Oldtimer oder so und was steht da!!?? Ein alter SLK Mercedes Cabrio!!! In knallgelb!!

 

Naja erstmal noch ein wenig Familie und Ankommen und dann planen wir mal unseren Trip ein bisschen.

Bis jetzt ist es noch nicht wie zurück kommen, ich war auch noch nicht in Auckland so richtig, aber dieses Land berührt mich. Es ist wunderschön. Die weißen, großen Wolken ziehen über den endlos blauen Himmel, es gibt so viel zu entdecken und die weißen Hölzer am Strand bilden die interessantesten Figuren.

Abenteuer – Queenstown zum Lake Hauroko

17.1.

In Queenstown haben wir uns noch neuen Spiritus für unseren Kocher gekauft, im 2. Laden, nach 13 mal nachfragen, glaubten wir dem Verkäufer auch, dass es das richtige Zeug ist, obwohl es eine andere Farbe hatte als das Alte. Wir brechen auf an die Ostküste.

Die Fahrt quer durchs Land führt uns durch karge Berglandschaft, die trotz Trockenheit atemberaubend schön ist, sonderbar irgendwie, einsam und voller Farmland. Ein Fluss gräbt sich zwischen die Berge und fließt durch völlig vertrocknete Graslandschaft. Nur die bewässerten, kreisrunden Flächen sind grün. Sträucher oder Büsche gibt es ab und zu, sonst eher steppenähnliche Landschaft. Es wird ein langer Fahrtag. An der Ostküste angekommen fahren wir Richtung Süden und übernachten auf einem DoC Platz in den Catlins.

Wir wollen uns das Abendessen kochen und unseren neuen Spiritus ausprobieren. In einer Feuerstelle mache ich alles winddicht und zünde an. Die Flamme wird immer größer und ich kann sie auch mit dem Deckelchen nicht kleiner kriegen oder kontrollieren, der Wind macht alles noch schlimmer. Alles rußt und eine riesige Flamme füllt den gesamten Kocher aus. Bloß gut, dass wir in der Feuerstelle stehen und nicht in einer Hütte oder Unterstellplatz! Wir lassen ausbrennen und probieren es noch winddichter im Topf mit nur einer kleinen Menge von dem Teufelszeug. Es lodert und rußt alles schwarz. Prima! Das ist definitiv nicht das richtige Zeug! Es ist eher gefährlich!

Wir leihen uns einen Gaskocher von 2 Mädels neben uns, die froh sind, dass wir ihnen erklären können wie er überhaupt funktioniert. So kommen wir doch noch zu unserem Essen.

Dann erzählt uns eine Frau ganz nebenbei am Klo, dass es doch einen Cyclon geben soll heut nacht. Einen wass!? Nee, ne!? Wir haben nur ein kleines Zelt. Ja, wir auch. Grins. Mh. Was machen wir jetzt mit der Info? Cyclon: starker Regen und sehr windig. Na prima. Es reicht ja noch nicht für heute.

In der Nacht fängt es an zu winden, es rüttelt am Zelt, aber nichts passiert. Früh um 6 fängt es an zu regnen. Es haut ziemlich runter und eine gute Stunde halten wir es noch aus, aber an Schlaf ist nicht mehr zu denken es ist zu laut, ach ja sie sagte was von cyclon…

Wir packen zusammen und fahren los. Unterwegs machen wir Halt bei einem versteinerten Wald, wo es auch Pinguine geben soll. Leider zeigt sich uns keiner. Bei dem Regen verstecken die sich sicher auch lieber. Zum südlichsten Punkt Neuseelands sind wir auch gefahren und haben ihn vom Auto aus von der Ferne zugewinkt.

Heute regnet es den kompletten Tag und wir enden in Invercargill, wo wir ein richtig altes Hostel am Bluff finden. Bluff ist ein halbinselähnliches Anhängsel von Invercargill mit Hafen und Industrie. Unser Zimmer ist das King Zimmer! Es sieht so aus als hätte da mal ein Möchtegernking drin geschlafen vor 150 Jahren und seitdem ist nichts mehr drin passiert… altromantisch? Oll? Mal was anderes? Es war billig? Ist doch schön altbacken? Wir finden viele Attribute für unser Zimmerchen.

Am Stirling Point finden wir ein Schild auf dem steht, dass der Südpol nur 4800 km entfernt. Dort vorn also ist die Antarktis und die Welt zu Ende…

In einem Café mit Meerblick schreiben wir unsere Postkarten und laufen dann über einen Berg mit herrlichem Blick auf Stuart Island und den gesamten Bluff zurück in unser königliches Zimmer.

Irgendwie brauchen wir schon wieder Pause, sind müde, kaputt und der Magen spielt verrückt. Dieses Essen hier ist auch nicht das, was wir brauchen oder gewohnt sind. Wir sind schon auch echt privilegiert in Deutschland. Da gibt es kaum Schotterstraßen, da gibt es Bioläden und einen Haufen Obst und Gemüse und überall gibt es Infrastruktur, ach ja und öffentliche Verkehrsmittel. Auch wenn uns die deutsche Regelkonformität nervt und einzwängt und unfreundlich erscheint, ist sie doch klar und wir wissen woran wir sind. Hier ist eher alles easy going und dann ist es doch anders, aber Worte können viel versprechen. Ein bisschen Heimweh… der Tatort hilft.

Heute fahren wir entlang der Südküste und finden das bisher schönste Städtchen Riverton. Es sind viele alte Häuser hier, es sieht niedlich aus und es ist nicht überfüllt, eigentlich sind kaum Menschen hier. Das Museum erzählt uns sehr interessant über die Geschichte des Southland, wo Pakehas (die Europäer) und Maoris sich vermischten und miteinander lebten, wo die Menschen auf Walfang gingen und die Vögel, die nicht fliegen können besonders gejagt haben. Wir erfahren mehr über die Tikis, Muttonbirds, die ihre Küken in dunklen Höhlen füttern bis sie dicker sind als die Eltern und dann wegfliegen. Die Kleinen lernen am ersten Tag draußen, wie sie jagen, fliegen und sich schützen – ganz allein. Dann fliegen sie, wie die Eltern um den Pazifik! 1000 km pro Tag, 64000 pro Jahr oder so, ohne Festland zu berühren. Beeindruckend.

An einem Strand mit schwarzem Sand machen wir Halt und wundern uns: Menschen haben Schaufeln und scheinen überall nach etwas zu suchen. 2 haben tatsächlich eine Goldschürferschale! Sie suchen nach Gold. In jedem Fluss hier soll es welches geben, ganz klein. In dem Sandstein, unter den Sträuchern hat sich jemand eine Hütte gebaut. Am Parkplatz erklärt uns ein Pärchen, dass man hier Edelsteine finden kann bei Ebbe. Einfach so, an der Straße…

Wir können schon die Fjordlands sehen von hier, wolkenverhangen.

Eine 30 km lange Schotterstraße führt uns zur Übernachtung nahe des Lake Hauroko, der tiefste Neuseelands, eingefasst in „düsteren, grüblerischen, steilen und bewaldeten Hängen“ laut Lonely Planet. Das werden wir morgen sehen.

angekommen

Wir sitzen im Dschungel. Wir haben wifi.

Rund um uns herum zirpen die Zikaden, machen Vögel die interessantesten Laute. Wir kkommen gerade zurück von einem langen Gang durch Regenwald… ja richtiger Urwald. Wahnsinn. Und wahnsinnig heiß. Der typ der uns das Mittagessen in den Dschungel bringen sollte, hat es nicht gefunden… wi

die letzten Tage…

Von Dunedin aus fahren wir in Richtung Norden entlang des Pazifiks. Eine wunderschöne Gegend, irgendwie entspannt. Der erste Stopp ist an kugelrund geformten Steinformationen, die einfach am Strand liegen.

Moeraki Boulders
Moeraki Boulders

Riesenmurmel
Riesenmurmel

Weiter Richtung Christchurch passieren wir Oamaru, eine supercoole Stadt. Der Hafen widmet sich der Steampunk Kultur, es gibt einen Steampunk Spielplatz und ein Steampunk HQ, was verschiedenste „Gerätschaften“ ausstellt, alles im viktorianischen Stil. Es ist eine Subkultur mit Literatur, Kunst, eigenem Stil und Kultur in der „moderne und futuristische technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft (werden), wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Steampunk

Es gefällt uns sehr in diesem kleinen Städtchen, es hat Charakter und sichtbare Kultur und Gestaltung. Es gibt neuseeländischen Whisky, alte, schöne Gebäude, viel Kunst und altes Zeug, einen Laden mit Steampunk Klamotten und leckeren Kaffee.

Oamaru Hafen
Oamaru Hafen

Steampunk Dampflok
Steampunk Dampflok

Am Steampunk HQ
Am Steampunk HQ

Aber wir müssen weiter, wir wollen doch noch den Abstecher zum Mount Cook  und den anderen 3000ern machen, das wird ein größerer Umweg. Auf, wieder ins Inland.

Sie kommen schon von weitem in Sicht, majestätisch erheben sich die schneebedeckten Berge vor uns. Dann erreichen wir den Lake Pukaki, der mal wieder herrlich blau erscheint durch das abgesunkene Gletschermehl.

Lake Pukaki und Mount Cook
Lake Pukaki und Mount Cook

Eine Wanderung führt uns näher in die Berge und mal wieder zu einem Gletscher mit graubraunem Gletschersee davor.

Mount Cook und Gletscherfluss
Mount Cook und Gletscherfluss

schwimmende Eisbrocken im Gletschersee
schwimmende Eisbrocken im Gletschersee

Wir treffen unsere Koreanischen Freunde vom Whanganui River wieder, sie haben überlebt und sind nur einmal umgefallen, was dann nur halblustig war und die Kamera und die Klamotten nass waren, aaaaber überlebt 🙂

Vom Zeltplatz aus können wir den Mount Cook, den höchsten Berg NZs, im Abendrot bewundern. Endlich auch mal so ein Foto!

Mount Cook im Sonnenuntergang
Mount Cook im Sonnenuntergang

Abendstimmung
Abendstimmung

Nachts hören wir es immer wieder grollen, wenn die Schneemassen oder das Eis abbricht und sich den Weg ins Tal bahnt. Der Abstecher hat sich sehr gelohnt, Berge sind irgendwie immer wieder eine Faszination und wenn sie schneebedeckt sind, einfach wunderschön. Auf dem Weg weiter halten wir immer wieder an und bewundern die Bergkette aus anderen Winkeln mit dem blauschimmernden See davor.

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Zero Waste Strategy...
Zero Waste Strategy…

Wir fahren weiter zur Banks Peninsula, die kurz vor Christchurch liegt und machen noch 2 Tage Pause, fahren ein bisschen herum, sehen die Kante des ehemaligen Vulkans und den Ausfluss, der jetzt den Hafen von Akaroa bildet. Das ist ein kleines, französisches Städtchen auf der Insel. An einem ruhigen Campingplatz direkt am Pazifik verbringen wir unsere letzte Nacht im Zelt, gehen am Strand spazieren und reflektieren über unsere Reise. Was waren die Highlights? Beste Landschaft? Beste Tierbegegnung? Menschenbegegnung?


 

Wir erreichen Christchurch am nächsten Morgen. Eine ganz besondere Stadt. Hier sollen wir Bärbel und Sonja noch mal treffen, das Auto wieder abgeben, packen und dann nach Hause fliegen. Es ist auch eine besondere Stadt, weil sie 2010 und 2011 durch Erdbeben stark zerstört wurde. Es ist bereits eine Weile her und es wurde viel getan, die Spuren sind dennoch überall erkennbar. Es gibt viele Lücken, die einfach leer sind. Es gibt viele Häuser, die von Stahlkonstrukten gehalten werden, oder von Containerwänden gestützt. Alte Gebäude, besonders 2 Kirchen sehen wir, die noch stehen, gehalten werden, mit großen Rissen, abgebrochenen Seiten oder komplett weggebrochenen Wänden. Viele Häuser stehen leer, sind zugenagelt, abgesperrt. Das Beben ging direkt durch die Innenstadt und hat damit das Zentrum zerstört, das heißt Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten, Büros, Cafés und Gemeinschaftsplätze. In einer Tour erfahren wir mehr darüber, wie die Stadt wieder aufgebaut wird. Es ist auch eine große Chance für diese Stadt und sie nutzen sie, so wie ich das einschätzen kann, auch ganz gut. Es gibt viele gemeinsame Entscheidungsprozesse, Gemeinschaftsplätze werden kreiert und es gibt sehr viel Gestaltungsfreiraum. Ein Spielplatz ist entstanden, den die Kinder sich gestaltet/gewünscht haben. Es gibt eine Gruppe, die sich gapfiller nennen und die entstandenen Lücken füllen mit gemeinschaftsstiftenden Tätigkeiten oder Verweilplätzen oder Minigolf durch die „ehemaligen Häuser“. Das Stadtleben hat sich etwas einfallen lassen und Cafés sind jetzt in schön gestalteten Containern, auch der Pfarrer der „Pappkartonkirche“ kommt aus einem Container und es gibt Street Art Festivals, die mit großen Kunstwerken an Wänden und Skulpturen in den Straßen die Stadt verschönern. Die Häuser werden jetzt alle erdbebensicher gebaut, es gibt Auflagen und alles wird mit einem großen Masterplan gestaltet. Die Stadt wirkt sehr lebendig und vital auf uns.

von Containerwänden gehalten
von Containerwänden gehalten

die zerstörte Christchurch
die zerstörte Christchurch

Ecken werden gestaltet, vieles ist abgesperrt und einsturzgefährdet
Ecken werden gestaltet, vieles ist abgesperrt und einsturzgefährdet

Was als Limitierung wahrgenommen wird, sind Möglichkeiten für einzigartige Bewegungen und einzigartige Verbindungen zwischen Menschen.
Was als Limitierung wahrgenommen wird, sind Möglichkeiten für einzigartige Bewegungen und einzigartige Verbindungen zwischen Menschen.

from Chaos comes creativity
from Chaos comes creativity

Stühle zur Erinnerung an die 180 Todesopfer
Stühle zur Erinnerung an die 180 Todesopfer

große Bilder zieren die Wände
große Bilder zieren die Wände


Wir sind am Ende unserer langen Reise. Auf uns wartet ein langer Flug zurück. Wir freuen uns auf zu Hause. Vielen Dank fürs Lesen und Folgen unserer Geschichten. Bis zum nächsten Abenteuer.

EndeEnde